Madeleine Puljic
Ich bin Romantasy-Autorin mit Horror-Wurzeln, komme aus Wien, aber wohne in Hamburg. Derzeit entführe ich Lesende mit meiner „Schattenrudel“-Reihe zu Werwölfen in die schottischen Lowlands. Aber auch Vampire, Engel, Drachen und Monster findet man in meinen Geschichten – meistens ein bisschen anders als erwartet.
War reizt dich am meisten an deinem Genre?
Die unendlichen Möglichkeiten. Fantasy ist schließlich nur das „mit Magie“ im Titel. Ich schreibe Liebesromane, Thriller, Krimis, Spionageromane, Gesellschaftskritik – oft genug alles im selben Roman. Nur eben – mit Magie!
Mit welcher schreibenden Person (tot oder lebendig) würdest du dich gern mal bei einem guten Abendessen austauschen und was würdest du als erstes fragen?
Mittlerweile habe ich ein tolles Netzwerk an Kolleg:innen, mit denen ich übers Schreiben fachsimpeln kann, von daher schweife ich mal ab und sage: Jorge Rivera-Herrans, der soll mir alles über seine musikalischen Easter-Eggs im Epic-Musical verraten.
An welchem Ort schreibst du am liebsten? Und was war der merkwürdigste Ort, an dem du je geschrieben hast?
Ganz banal: Ich schreibe auf der Couch, den Laptop am Schoß und in absolut ungesunder Haltung. Zur Not aber auch an Flughäfen, in der Bahn, im Wartezimmer … Dank Diskretionsfolie traue ich mich das jetzt sogar bei den heißen Szenen, da verrät mich nur mein Grinsen.
Welche Figur aus deinen Büchern würdest du warum mit zur Ausstellerparty der BUCHBERLIN nehmen und welchen Karaoke-Song würdet ihr gemeinsam singen?
Joanna aus meinem aktuellen Roman „Fluch des Rudels“ – deren Karaokeabend mit dem Rudel ist nämlich aus Platzgründen leider rausgefallen, da kann ich ihr doch wenigstens in Berlin ein fetziges „Let it go“ gönnen!
Wenn dein Buch verfilmt werden würde, wer würde die Hauptfigur(en) spielen?
Ich bin leider ganz schlecht mit Schauspielern, aber der Kerl von Shadow & Bone geht immer.
Was war der beste Rat, den dir je jemand über das Schreiben gegeben hat?
Eine leere Seite kann man nicht überarbeiten. Aber auch: Bevor man eine Seite totüberarbeitet, ist es besser, sie zu löschen und aus dem Gedächtnis neu zu schreiben. Da findet man nämlich plötzlich das Wesentliche daran.