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BUCHBERLIN Meets & Greets


jenskorch
Andrea Voggenreiter

Die Diplom-Geographin Andrea Voggenreiter vereint ihre tiefgreifende Leidenschaft für historische Themen und schriftstellerisches Handwerk mit ihrem reichen Erfahrungsschatz aus Beruf und zahlreichen Auslandsaufenthalten. Ihre Bücher „Allianz im Eis“ (2024), „Freiung“ (2023) und „Wolfsklingen“ (2022) entführen die Leser in fesselnde historische Welten und beleuchten dabei insbesondere die Kämpfe und Hoffnungen starker Persönlichkeiten gegen Unterdrückung und für ein besseres Leben. Voggenreiters Einblicke in die Vergangenheit sind sowohl spannend als auch lehrreich und stellen stets die menschliche Resilienz in den Vordergrund.

Wenn du eine Figur aus deinen Büchern zur BUCHBERLIN mitnehmen könntest, wen würdest du auswählen und warum?

Ich würde Kaya aus „Allianz im Eis“ auswählen. Warum? Weil Kaya als eine Art Schamanin eine Brücke zwischen Welten und Zeiten schlägt. Ihre außergewöhnliche Geschichte, die sich zwischen historischen Ereignissen und mystischen Elementen bewegt, würde auf der Buchmesse für aufregende Gespräche sorgen und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verwischen.

Was war die schönste, lustigste oder skurrilste Reaktion, die du je von einem Lesenden erhalten hast?

Seit mein erstes Buch vor etwas über einem Jahr erschienen ist, befinde ich mich noch immer in der Phase, in der mich jede Reaktion der Lesenden interessiert. Besonders erheiternd finde ich das Phänomen des ‚Fans‘. Es ist für mich eine ganz neue Erfahrung, Menschen zu begegnen, die sich so leidenschaftlich mit meinem Werk auseinandersetzen.

Fans welcher bekannter Autorinnen und Autoren oder Verlage mögen deine Bücher?

Beim Schreiben meiner beiden Historischen Romane „Wolfsklingen“ und „Freiung“ habe ich mich von den Größen Ken Follett und George R. R. Martin inspirieren lassen, insbesondere wegen der epischen Spannungsbögen in ihren Werken. Zusätzlich besteht eine gute Zusammenarbeit mit dem etablierten Autor historischer Romane, Michael Römling, der als mein Lektor eine Quelle der fachlichen Diskussion darstellt. Natürlich will ich aber in meinen Werken etwas völlig Eigenständiges schaffen und ihnen meine ganz persönliche Note verleihen. Das zeigt sich in meinem neuesten Roman, einem Historischen Thriller, bei dem die Beschäftigung mit Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ und mit Sprache und Stil Simon Becketts einfließen. Und dennoch schlage ich auch dieses Mal wieder eine ganz eigene Richtung ein.


www.andreavoggenreiter.de